Schwarzes Bild mit einem goldenen Hashtag

Persönlichkeitsbildung durch #hashtags

Seit Instagram unsere Handys beherrscht wurde die Rautetaste schon fast zu einer neuen Währung ernannt. Platzierst du die richtigen #hashtags unter dem richtigen Bild bekommst du viele Likes, I get it. Wusstest du, dass man bereits auf Instagram schon hashtags folgen kann?

Ich aber durfte im vergangen halben Jahr an der FH Joanneum eine ganz neue Verwendung von hashtags erfahren – hashtags zur Persönlichkeitsdefinition oder sogar Persönlichkeitsbildung?

Der Beginn einer Hashtag Persönlichkeit

Meine erste Begegnung mit diesen hashtags war bei meinem überhaupt allerersten barcamp unseres Studiengangs, dem sogenannten #coscamp. Gleich zu Beginn des #coscamps wurden alle Teilnehmenden gebeten, sich mit drei #hashtags vorzustellen. Wie bitte? – war wohl mein erster Gedanke. Es war Samstag Früh um 10 Uhr, wir hatten die erste und ziemlich intensive Präsenzwoche hinter uns und ich sollte mich nun durch #hashtags vorstellen? Wäre ich ganz ehrlich gewesen, dann hätten diese wohl so ausgesehen:

#ichbinmüde

#ichwillnachhause

#ichhabehunger

Da ich jedoch nicht schon am ersten Wochenende einen absolut schlechten Eindruck hinterlassen wollte, bestanden meine hashtags, soweit ich mich erinnern kann aus:

#startup

#remoteworking

#…

an den Dritten kann ich mich nun wirklich nicht mehr erinnern. 😉

Me, myself and I – Die #hashtag Version

Das zweite Mal kam ich in unserem Kurs „horizontal and vertical Video and Multimedia“ mit hashtags als Personenbeschreibung in Kontakt. Hierbei wurden wir von Hubert Weitzer gebeten, uns durch fünf hashtags zu charakterisieren. Natürlich dachte ich mir, schon wieder Real Life Instagram. Als ich dann mit meinem Brainstorming begann, wurden diese Aufgabe doch ziemlich spannend. In unserer schnelllebigen Welt hat niemand mehr Zeit (beziehungsweise nimmt sich niemand mehr die Zeit) lange Artikel oder „About me“ Einträge durchzulesen. Wir wollen möglichst schnell und mit geringem Aufwand an die Informationen gelangen, die wir tatsächlich brauchen. Es wurde zu einer spannenden Herausforderung, meine Person in fünf minimalistischen hashtags zu beschreiben.

Meine hashtag-Persönlichkeit

 

Lasst mich in den Kommentaren wissen, ob es mir wirklich gelungen ist, eine visuelle Vorstellung meiner Person durch diese fünf persönlichen Keywörtern in den Köpfen der Leser zu bewirken.

 

2 Comments

  1. Linda

    Ich bin auf diesen Artikel gestoßen, nachdem ich von der HR – Abteilung meines baldigen Arbeitgebers aufgefordert wurde, für meine Vorstellung im Newsletter drei Hashtags anzugeben, die mich beschreiben. Da musste ich erstmal googeln…
    Ich finde das zugleich befremdlich und witzig. Einerseits ist es viel zu wenig, um in irgendeiner Weise einen treffenden Eindruck von der eigenen Person geben oder einer anderen Person erlangen zu können, andererseits ein witziges Mittel, um einen Anreiz für ein Gespräch mit dem/ der neuen Kolleg/in auf dem Flur zu initiieren. Bleibt vielleicht auch besser hängen, als ein langer Fliestext, über dem ich ewig brüte und den dann ohnehin niemand liest.
    Außerdem ist sie nicht zu schicken keine Option, denn Integration ins neue Team ist essentiell. Also, offenen Geist behalten, einfach mal mitmachen und sehen was dabei rumkommt!
    Jetzt brauche ich nur noch drei #hastags…..

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    1. lisamaria1989

      Hallo Linda, vielen Dank für dein Kommentar 🙂 Ja, am Anfang ist das auf jeden Fall ziemlich befremdlich und man kann seine Persönlichkeit sicher nicht auf nur 3 Worte reduzieren. Aber es kann durchaus als Anreiz dienen sich mit seiner „Selbsteinschätzung“ auseinander zu setzen, überlegen was einen derzeit definiert um den Kollegen einen ersten Eindruck zu geben 🙂 Vielleicht entdeckt man dadurch unter Arbeitskollegen schnell Gemeinsamkeiten. Ich wünsche dir dabei viel Spass!

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